Geschichtlicher Hintergrund

Geschichtlicher Hintergrund

Der Verband besteht seit 1926. Ursprünglich hieß er “Verein Deutscher Lehrer Südafrikas” und der erste Vorsitzende war Herr F.W.G. Schumann aus Glückstadt (Nordnatal). Die erste Jahreshauptversammlung fand 1927 in Harburg (Natal) statt. Seit 1935 hieß der Verband dann “Deutscher Lehrerverein Südafrikas” (DLV).

Ursprünglich galt der Wirkungsbereich des Verbandes vorwiegend der Region Natal/Süd-Ost-Transvaal (heute KwaZulu-Natal, Mpumalanga und Gauteng). Die Hauptziele waren der Erhalt der deutschen Sprache, die engere Unterstützung und Förderung der deutschen Lehrer an den kleinen deutschen Schulen und die Zusammmenarbeit mit den lutherischen deutschsprachigen Kirchengemeinden.

Ab 1963 erweiterte sich der Wirkungsbereich des Verbands und wurde er umbenannt in “Deutscher Lehrerverein Süd- und Südwestafrikas”. Bereits 1978 (aber dann verstärkt 1986) wurde es deutlich, dass der Verband sich nicht mehr hauptsächlich auf den Unterricht von Deutsch als Muttersprache und Fachunterricht auf Deutsch ausrichten konnte. Die langfristige Zukunft lag mehr und mehr im Fremdsprachenbereich. Daher wurde die Zielsetzung geändert und eine neue Satzung erarbeitet, die neben Deutsch als Muttersprache auch Deutsch als Fremdsprache bewusst förderte. Der Verband bekam den Namen: “Deutsche Pädagogische Vereinigung im Südlichen Afrika” (DPV).

Nach mehrjäriger Mitgliedschaft der DPV beim Internationalen Deutschlehrerverband, wurde beschlossen, dass eine weitere Namensänderung stattfinden sollte. Der Verband wollte deutlich stellen, dass er ein Verband vor allem für Lehrer/innen von Deutsch als Fremdsprache und in geringerem Maße Deutsch als Muttersprache ist. Dies hatte zur Folge, dass am 29. Mai 2009 ein Antrag auf Namensänderung bei der Mitgliederversammlung gestellt wurde. Die Mitgliedschaft entschied sich einstimmig für den Namen Deutschlehrerverband im Südlichen Afrika oder kurz: DLV.

Informationen größtenteils aus: Bodenstein, E. 1996. 70 Jahre Deutschlehrerverband im Südlichen Afrika: Woher und Wohin? DUSA 1996, 27:2, 11-22.